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Bei zunehmender Häufigkeit lohnt es sich fast, ein Formular für diese Meldungen zu erstellen.
15.11.2015, 10.27 Uhr, Stärke 2,5: 
„Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt zwischen Langwedel und Kirchlinteln. Es befindet sich im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen. Im Landkreis Verden hat das LBEG zwischen 2008 und 2016 bereits sieben schwache Erdbeben mit Magnituden von ML 1,8 bis 3,1 registriert. Das letzte Erdbeben ereignete sich am 22. April 2016. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.“

27.10.2016, 14.34 Uhr: „Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt im Raum Großenkneten. Es befindet sich im Bereich der Erdgasfelder Hengstlage und Dötlingen. In dieser Region ereignete sich zuletzt am 14.01.2016 ein Erdbeben südlich von Wardenburg mit der Magnitude 2,7. Zwei weitere leichte Beben mit Magnituden von 2,1 und 1,9 wurden im Gebiet des heutigen Epizentrums bereits am 28. Juli 2014 und am 05. Juni 2015 registriert. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.“

http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/landkreis-oldenburg-lbeg-registriert-seismisches-ereignis-der-magnitude-21-148171.html

 

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Die IG Fracking-freies Artland e.V. zeigt im Hotel Hagspihl, Lange Straße 66, 49610 Quakenbrück die Ausstellung „Occupy Chevron“, die den erfolgreichen Widerstand der Gemeinde Zuralow (Polen) gegen Chevron dokumentiert. Die Ausstellung wird vom 08. bis 15. Okt. 2016 gezeigt. Die Eröffnung fand im Rahmen des Bundestreffens „gegen Gasbohren“ statt. Am Globalfrackdown Day, dem 15.10.2015 wird die die IG Fracking-freies Artland von 10 – 15 Uhr für Diskussionen und Informationen vor Ort sein. Alle interessierten BürgerInnen sind herzlich eingeladen.dsc_0703-2img_4954-2img_4924-2

Bekanntlich hat die IG Fracking-freies Artland e.V. am 08./09. Okt. 2016 das Bundestreffen der unter „gegen Gasbohren“ vernetzten Bürgerinitiativen ausgerichtet, an dem 27 Initiativen aus 8 Bundesländern teilnahmen.

„Aktionsbündnis kampfbereit“
titelte das Bersenbrücker Kreisblatt in seinem Bericht:
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-artland/artikel/787951/bundestreffen-gegen-gasbohren-in-quakenbrueckdsc_0731

Die Tagung wurde für die Bearbeitung vieler Themenfelder genutzt: Ob es um den neuen Rechtsrahmen ging und was er in den verschiedenen Lagerstätten bedeutet, um giftige und teils radioaktive Bohrschlämme, um Gesundheitsschäden oder um internationale Entwicklungen – es standen sachkundige Referenten zur Verfügung und es wurde lebhaft diskutiert. Am Ende waren sich alle einig:

Der Kampf gegen die unbeherrschbare Risikotechnik wird weitergehen und um jedes Bohrloch erfolgen. Sh. hierzu die Pressemitteilung:
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Vom Bundestreffen wurde als offener Brief ein Appell an den Niedersächsischen Ministerpräsidenten, den Wirtschaftsminister und den Umweltminister gesandt, der hier aufgerufen werden kann:
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Ein gesonderter Appell ging an die Mitglieder der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, um sie daran zu erinnern, dass der Landesverband, dem auch sie angehören, sich hinter die Korbacher Resolution gestellt hat, die ein ausnahmsloses Verbot von Fracking fordert.

Insgesamt war das Bundestreffen für alle Teilnehmer bereichernd sowohl bezüglich fachlicher Informationen und Diskussionen als auch im Hinblick auf persönliche Begegnungen.

Am Samstagabend, 08.10.2016 kam ein kurzer Bericht in der  NDR-Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ (ab 09.49):
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hallo_niedersachsen/Hallo-Niedersachsen,sendung561906.html

Am kommenden Wochenende richtet die IG Fracking-freies Artland e.V. das Bundestreffen der unter „gegen Gasbohren“ vernetzten Bürgerinitiativen aus. Angemeldet haben sich 40 Personen, die 27 verschiedenen Initiativen aus 8 Bundesländern angehören. Es wird über den neuen Rechtsrahmen diskutiert werden und was er bedeutet für Tight Gas, Schiefergas, Kohleflözgas u.a.. Die Besorgnis erregenden Gesundheitsgefährdungen stehen ebenso auf dem Programm wie die frühere und heutige Entsorgung  schwermetallhaltiger und radioaktiver Abfälle sowie internationale Entwicklungen. Die Tagung ist natürlich nicht öffentlich, aber:

Zeitgleich wird die Ausstellung „Zurawlow gegen Chevron“ gezeigt, auch bekannt unter „Occupy Chevron“, die in zahlreichen Bildern den erfolgreichen Widerstand einer 100 Seelen-Gemeinde in Polen gegen das Vorhaben von Chevron dokumentiert. Diese Ausstellung ist ab Sonntag, 09.10.2016, 15.00 Uhr auch für die Öffentlichkeit zugänglich und wird während der allgemeinen Hotelöffnungszeiten bis einschließlich 15.10.2016, 18.00 Uhr im Hotel Hagspihl, Lange Straße 66, 49610 Quakenbrück, gezeigt werden. Zur Eröffnung am 09.10.2016 um 15.00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen.1977464_419382121539343_620943286_n
Foto: Zurawlow

Es ist wenig überraschend, dass die meisten dieser Firmen in der Erdöl-, Gas- oder Kohleproduktion tätig sind.

Ein Bericht über eine Studie mit dem interessanten Ansatz, nicht wie üblich den Ländern den jeweiligen  CO2-Ausstoß zuzuordnen, sondern den Fokus auf einzelne Verursacher zu legen.

In dem Bericht findet sich auch ein Link zu dem zugrunde liegenden Artikel in der Zeitschrift Science mit einer interessanten dynamischen Grafik von 1885 – 2013.

http://www.energiezukunft.eu/klimawandel/nur-90-firmen-verursachen-grossteil-des-klimawandels-gn104270/  Unbenanntco2