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Wer die gestrige Sendung des NDR-Fernsehens „Die Tricks der Öl- und Gaskonzerne“  verpasst hat, kann sie mit dem nachfolgenden Link aufrufen. Sollten sich wirklich alle ansehen:

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/import/Verschmutzen-und-verharmlosen,sendung626226.html

Markt Moderator Jo Hiller ist den Öl- und Gaskonzernen auf der Spur. Er hinterfragt den angeblich zuverlässigen Umweltschutz und geht dem Verdacht nach, dass die Erdgas- und Erdölförderung im Norden die Bürger in den betroffenen Gebieten krank machen kann. Jo Hiller zeigt, mit welchen Marketingtricks Energiekonzerne arbeiten. Er trifft Ärzte, die die Verbreitung medizinischer Falschinformationen kritisieren.

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DATUM: 27.02.2017
HERDZEIT: 11:44 Uhr Ortszeit
EPIZENTRUM BREITE: vorläufig: 52,98° Nord
LÄNGE: vorläufig: 9,20°Ost
MAGNITUDE: ML 2,0
REGION: Raum Langwedel

Am 31.03.2017 endet (wieder einmal) die Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen in unserem Aufsuchungsfeld. Ursprünglich endete sie am 14.03.2014, wurde aber verlängert, ohne dass eine Behörde, z.B. die Landkreise gehört worden wäre. Und das, obwohl uns der Niedersächsische Wirtschaftsminister noch im Aug. 2013 mitgeteilt hatte, das LBEG (Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie) beteilige im Erlaubnisverfahren grundsätzlich die betroffenen Landkreise, die in der Praxis vor Abgabe einer Stellungnahme ihre Gemeinden einbeziehen könnten.  Der Landkreis Osnabrück beabsichtigte, genau so zu verfahren wurde dann aber von der stillschweigenden Verlängerung ebenso überrascht wie die übrige Öffentlichkeit.

Damit nicht erneut in derart fragwürdiger Weise die Erlaubnis verlängert werde, haben sich die im Aufsuchungsfeld beheimateten Interessengemeinschaften Schönes Lünne und Fracking-freies Artland e.V. mit
zwei Fragen an den Niedersächsischen Wirtschaftsminister
gewandt:
1.
Wie kann erreicht werden, dass das LBEG im Falle eines weiteren Verlängerungsantrages die bergrechtlichen Mindestanforderungen berücksichtigt und eine Öffentlichkeitsbeteiligung zumindest der betroffenen Landkreise durchführt?
2.
Wie kann erreicht werden dass die Haltung der Niedersächsischen Landesregierung, die sich in Pressemitteilungen und in Antworten auf mündliche Anfragen im Landtag manifestiert (Nein zu Schiefergasförderung, Nein auch zu entsprechenden Forschungsvorhaben) auch ihren Niederschlag in der Genehmigungspraxis der ihr unterstellten Behörde, des LBEG, findet?

Auf die Antwort darf man gespannt sein.

Hier ein Link zum Brief
20170117an-den-minister-fuer-wirtschaft

und zu einem Bericht in der Lokalzeitung dazu
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-artland/artikel/843517/fracking-im-artland-durch-die-hintertuer-verhindern

 

 

Interessanter Artikel im „Kritischen Agrarbericht  2017“, der auf der grünen Woche vorgestellt wurde:
http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2017/KAB_2017_169_172_Gheorghiu.pdf

Bei zunehmender Häufigkeit lohnt es sich fast, ein Formular für diese Meldungen zu erstellen.
15.11.2015, 10.27 Uhr, Stärke 2,5: 
„Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt zwischen Langwedel und Kirchlinteln. Es befindet sich im Bereich des Erdgasfeldes Völkersen. Im Landkreis Verden hat das LBEG zwischen 2008 und 2016 bereits sieben schwache Erdbeben mit Magnituden von ML 1,8 bis 3,1 registriert. Das letzte Erdbeben ereignete sich am 22. April 2016. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.“

27.10.2016, 14.34 Uhr: „Das Epizentrum (Ort des Erdbebens) liegt im Raum Großenkneten. Es befindet sich im Bereich der Erdgasfelder Hengstlage und Dötlingen. In dieser Region ereignete sich zuletzt am 14.01.2016 ein Erdbeben südlich von Wardenburg mit der Magnitude 2,7. Zwei weitere leichte Beben mit Magnituden von 2,1 und 1,9 wurden im Gebiet des heutigen Epizentrums bereits am 28. Juli 2014 und am 05. Juni 2015 registriert. Ein Zusammenhang zwischen den seismischen Ereignissen und der Erdgasförderung wird vom NED daher als wahrscheinlich eingestuft.“

http://www.lbeg.niedersachsen.de/aktuelles/pressemitteilungen/landkreis-oldenburg-lbeg-registriert-seismisches-ereignis-der-magnitude-21-148171.html

 

Die IG Fracking-freies Artland e.V. zeigt im Hotel Hagspihl, Lange Straße 66, 49610 Quakenbrück die Ausstellung „Occupy Chevron“, die den erfolgreichen Widerstand der Gemeinde Zuralow (Polen) gegen Chevron dokumentiert. Die Ausstellung wird vom 08. bis 15. Okt. 2016 gezeigt. Die Eröffnung fand im Rahmen des Bundestreffens „gegen Gasbohren“ statt. Am Globalfrackdown Day, dem 15.10.2015 wird die die IG Fracking-freies Artland von 10 – 15 Uhr für Diskussionen und Informationen vor Ort sein. Alle interessierten BürgerInnen sind herzlich eingeladen.dsc_0703-2img_4954-2img_4924-2